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Ein Zwischenfazit der gelebten Nachhaltigkeit

Eine Zusammenfassung des letzten Jahres

Vor mehr als einem Jahr haben wir den Beschluss gefasst: nicht nur reden, sondern auch an die eigene Nase fassen, wenn es um das Thema Nachhaltigkeit geht! Mit viel Eifer haben wir in uns vorgenommen, zehn Maßnahmen im Büroalltag zu hinterfragen und umzusetzen. So sieht seitdem unser Alltag aus:

An einem ganz normalen Arbeitstag kommt ein großer Teil von uns mittlerweile mit Bus, Bahn oder Fahrrad ins Büro . Unsere erste Tasse Kaffee brauen wir aus den verpackungsfreien und fairen Bohnen der Rösterei von nebenan, dem Vino Central angeliefert mit dem firmeneigenen Lastenfahrrad. Bei Fahrten zu den vielen Holz-Baustellen kommen zunehmend die Elektroautos zum Einsatz. Zurück im Büro waschen wir unsere Hände mit dem Trockenseifespender.

Den Durst löschen wir aus dem Wasserspender. Das von werk.um subventionierte Mittagessen gibt es im Roeders nebenan. So sparen wir den Lieferservice und tauschen Neuigkeiten aus unter Kollegen. Der Bürobetrieb ist schon seit einigen Jahren auf Nachhaltigkeit gepolt: Ökostrom, LED-Leuchtkörper, Recyclingpapier, doppelseitiges Drucken von dem was gedruckt werden muss etc.

Wir freuen uns, dass dank der konsequenten Umsetzung unserer vielfältigen Maßnahmen unseren CO2-Ausstoss im Jahr 2019 pro Mitarbeiter um 300 kg verringert zu haben. Jedoch mussten wir feststellen, dass wir mehr Einsparungen oder einen ressourcenschonenderen Bürobetrieb nach den vielen Einzelmaßnahmen erwartet hatten. Waren das bisher nur die Low-hanging-fruits? Weitermachen und Suchen nach zusätzlichen Einsparmaßnahmen ist klar. Der Weg noch nicht so. Wem geht es denn noch so? Wir würden uns freuen, dazu im Austausch mit anderen Büros zu erfahren, wie es vielleicht besser oder auch anders geht oder andere durch unsere Erfahrungen anzuregen. Kommt gerne auf uns zu.




Erklärung zur Nachhaltigkeit von werk.um

werk.um architekten + werk.um GmbH bauen gerne. Zugleich sind wir uns der damit verbundenen Auswirkungen auf die ökologischen Systeme sehr bewusst. 35–40% des Ressourcenverbrauches in Deutschland werden der Bau- und Immobilienwirtschaft zugeschrieben. Um diesen Verbrauch von Rohstoffen und die Emission von Treibhausgasen für die von uns geplanten Projekte wie auch für unseren Bürobetrieb weiter zu senken, arbeitet und plant werk.um nach folgenden Grundsätzen:

1.
Wir planen die Gebäude wesentlich nach den Kriterien einer nachhaltigen Wirtschaftlichkeit in der Lebenszyklusbetrachtung.

2.
Wir wollen so wenig wie möglich (neu)bauen.

3.
Wir versuchen, den Baubestand zu nutzen.

4.
Neubauten sollen einen Nutzen in Hinblick für sozial-kulturelle Prozesse darstellen oder eine deutliche Einsparung von Ressourcen in Hinblick auf eine Lebenszyklusbetrachtung mit sich bringen.

5.
Wir verpflichten uns, den Bauherren in den oben aufgeführten Zielen 1–4 beratend zu unterstützen.

6.
Die Baumaßnahmen sollen möglichst aus nachwachsenden Rohstoffen erstellt werden können.

7.
werk.um + kks architekten werden ab 2019 die CO2-Emission durch den bereits nachhaltigen Bürobetrieb erfassen.

8.
werk.um + kks architekten werden die Büroemission/Mitarbeiter jedes Jahr weiter senken.

9.
Die emittierte Menge CO2 wird jedes Jahr kompensiert.

10.
Geschäftliche Flugreisen werden ausgeschlossen.